Glossar

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  • Abschottung

    Reaktion des Holzgewebes in lebenden, reaktionsfähigen Teilen des Baumes, ausgelöst durch Verletzung und/oder Fäule, um den Schadbereich gegenüber dem gesunden Gewebe abzugrenzen.
    Die Wirksamkeit ist von vielen Faktoren abhängig.
  • Aditivwurzler

    Entwicklungswurzler
  • Alterungsphase

    Im Prinzip einfach nur eine Entwicklungsphase
  • AMU Arbeitsmedizinische Untersuchung

    Diese Unersuchung erfolgt bei zugelassenen Betriebs- oder Arbeitsmedizinern, welche diese Inhalte technisch und inhaltlich speziealisiert sind. Für den Bereich SKT oder Arbeiten mit der Hubarbeitsbühne in Höhe unter Einsatz der Motorsäge ist eine G 25 und G 41 erforderlich.

  • Angst

    Ein Gefühl das im Reich der Pflanzen und Tiere, wissenschaftlich belegt ist.
    Warum auch nicht, ist eine sinnvolle Frage, denn diese Gefühl ist ein evolutionsbiologischer Motor für viele natürliche Reaktionen.
  • Arbeit

    Arbeit= Kraft x Weg, (mit Schmackes über eine längere Strecke) aber das reicht nicht.
    Eine Frieden und Freude stiftende Tätigkeit mit Erwerbsabsicht.
  • Artenschutz im engeren Sinne

    Vogelschutz als konkrete Maßnahme des Artenschutzes verfolgt, wie generell der Artenschutz, das Ziel das Individuum, sowie seinen direkten Lebensraum insbesondere Brut- und Niststätten zu bewahren. Quellen: Artenschutzgesetz, FFH-Richtlinie, Bundesnaturschutzgesetz, Lanschaftsgesetze in den jeweiligen Bundesländern.
  • Artenschutz im weiteren Sinne

    Ein unabdingbarer Ausdruck menschlicher Kultur.
    Ein Chance unser Ökosystem mit dem nötigen Respekt für andere Lebensformen, weniger zu beeinträchtigen.
    Schwierig werden ideologische fehlgeleitete Strömungen, in Form des konservierenden Naturschutzes. Im Klaren, ein Ökosystem in Formalin oder Harz gegossen bringt niemanden weiter.
  • AS Baum I oder DGUV Motorsägenkurs Grund- und Aufbaukurs

    Bei dem Lehrgang soll die zur Durchführung von Baumarbeiten mit der MS erforderliche Fachkunde vermittelt werden.
    Lehrgangsschwerpunkte sind:
    - die Anforderungen der Unfallverhütungsvorschriften zu vermitteln
    - die Motorsäge und anderes Gerät,
    - Arbeitseinsätze unter Praxisbedingungen am Boden
    - Prüfung, um das vermittelte Wissen abzufragen und ein Zertifikat auszuhändigen
    - Baumsicherheitsbeurteilung
    Maschinen und Geräte, Aufstiegsmittel ( 4 Unterrichtsstunden)
    Aufbau und Funktion der Motorsäge
    - Auswahl der geeigneten MS
    - Sicherheitseinrichtungen
    - rückschlagarme Schneidgarnituren
    - gesundheits- und umweltfreundliche Betriebsstoffe
    Handwerkzeuge, Hilfsgeräte, Hilfsmittel
    Sichere Aufstiegsmittel
    - Leitern, Sicherung auf Leitern
    - Hilfstätigkeiten
    - Einsatzbereiche
    Unfallverhütung ( 4 Unterrichtsstunden)
    Anforderungen der UVVen
    - Voraussetzungen, Verantwortung für die Durchführung von Baumarbeiten, Pflichten der Beteiligten, Erste Hilfe, Vorsorge
    - Auswahl und Einsatz von Körperschutzmitteln
    - Gefahrenbereiche, Baustellenabsicherung
    - Maschinen und Geräteeinsatz
    - Aufstiegsmittel
    - Berechnung von Lasten, z. B. Seile und Rollen
    - Einsatz von Winden, Greifzüge
    - Gefährdungsbeurteilung und Betriebsanweisung erstellen
    - Baumsicherheitsbeurteilung
    Arbeitstechniken
    - Schnitttechniken bei der Fällung am Boden
    -Schnitttechniken bei der Aufarbeitung
    Wartung und Pflege der Motorsäge
    Handgeräte, Hilfsgeräte, Hilfsmittel ( 4 Unterrichtsstunden)
    Motorsäge:
    - Prüfung des betriebssicheren Zustandes-Instandhaltungsarbeiten, Montage der Schienen und Kette
    - Regelmäßge Wartung und Pflege gemäß Herstellerangaben
    - Beurteilung der Kette auf Schärfe, Winkel, Feiltechnik
    weiteres Gerät:
    - Prüfung des betriebssicheren Zustandes
    - Schärfen einer Axt
    - Einstielen eines Spalthammers oder Axt ( theoretisch)
    - Instandhalten von Keilen
    - Wartung und Pflege der Greifzüge
    Motorsägeneinsatz in der Praxis ( 25 Unterrichtsstunden)
    Arbeitsvorbereitungen/Ermittlung der Einsatzbedingungen
    - Baumsicherheitsbeurteilung
    - Fällbereich
    - Sicherungsmaßnahmen/Baustellenabsicherung
    - Maschinen- und Gerätebereitstellung
    - Personaleinsatz, Weisungsbefugnis/Verantwortung
    - Geräte und deren Einsatzmöglichkeiten und –grenzen
    - Gefährdungsbeurteilung und Betriebsanweisung umsetzen
    - Situationsspezifische Auswahl geeigneter Maschinen und Geräte
    Fällung und Aufarbeitung am Boden
    - Fällhilfen
    - Greifzugeinsatz
    - Windeneinsatz ( Grenzen erklären, eigener Lehrgang)
    - Beseitigung von Hänger
    Abschlussprüfung (3 Unterrichtsstunden)
    Die Prüfung besteht aus einem praktischen und theoretischen Teil.
    Praktische Prüfung: Schneiden von Fallkerbdach, Fallkerbsohle und Bruchleiste z.B. am Fälltrainer
    Theoretische Prüfung:
    Die Gesamtstundenzahl beträgt 40 Unterrichtsstunden, die gleichmäßig über fünf zusammenhängende Arbeitstage zu verteilen sind. Die Inhalte müssen praxisgerecht vermittelt werden.(Quelle BG Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau)
  • Assimilate

    Hauptsächlich Glucoseketten als Photosyntheseprodukt in gelöster Form vom Blatt aus durch den Bast des Baumes nach unten zu Stamm und Wurzeln unterwegs.
  • Ast

    Feinast/Zweig:
    Ast mit einem Durchmesser bis 1 cm.
    Feinast:
    Ast mit einem Durchmesser über 1 bis 3 cm.
    Schwachast:
    Ast mit einem Durchmesser über 3 bis 5 cm.
    Grobast:
    Ast mit einem Durchmesser über 5 bis 10 cm.
    Starkast:
    Ast mit einem Durchmesser über 10 cm.
    Zugast/-zweig:
    Nachgeordneter Ast/Zeig, der beim Einkürzen eines übergeordneten Astes/Zweiges stehengelassen wird, um das Abschotten und Überwallen der Schnittfläche zu fördern sowie die Leitfunktion für den verbleibenden Ast/Zweig zu übernehmen.
    Je nach Habitus sollte auf oder abgeleitet werden.
  • Aufbauschnitt

    Erziehungsschnitt